Zu wenig im Abstiegskampf

In einem kampfbetonten und rassigen Spiel, teilten sich die FTS und die DJK Unterspiesheim, mit einem alles in allem leistungsgerechten 3:3, die Punkte. Unterspiesheim hatte anfänglich etwas mehr vom Spiel und bestimmte das Geschehen, ehe Dominik Popp in der 15 Minute nach einem schnellen Konter zum 1:0 einschob. In der 30. Minute dann ein schneller Angriff der Gäste. Mit einem schönen Pass in die Gasse wurde der Stürmer auf die Reise geschickt. Da der Keeper der FTS zu spät aus seinem Tor kam, konnte er sich nur noch mit einem Foul behelfen. Was folgte war der berechtigte Pfiff der sehr gut leitenden Schiedsrichterin. Die Chance, mit dem Elfmeter den Ausgleich zu erzielen, lies sich die DJK nicht entgehen und so stand es 1:1. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.


Kurz nach Wiederanpfiff herrschte in der 47. Minute etwas Unordnung in der FTS Abwehr und prompt erzielten die Gäste das 1:2. Was am heutigen Samstag positiv herauszustellen ist, ist die Moral und der unbedingte Wille, heute einen Dreier landen zu wollen. Nach einem schnellen Angriff der FTS gab es Elfmeter für die FTS, nachdem der Keeper der Gäste den Stürmer nur mit einem Foul bremsen konnte. Dominik Popp netzte den fälligen Elfmeter zum 2:2 ein. In der Folgezeit ging es hin und her. Beide Seiten hatten eine Reihe guter Chancen und eine davon nutzte Dominik Popp in der 77. Minute zu seinem dritten Treffer am heutigen Tag. Die FTS führte 3:2.

In der 87. Minute musste nach einem wiederholten Foulspiel die Nummer 8 der FTS mit gelb-rot vom Platz, sehr langsam und gemächlich, so dass es gute Gründe für die Schiedsrichterin gab, einiges nachspielen zu lassen. Und so kam es wie es kommen musste, in der 93. Minute konnte der Torwart der FTS einen langen Ball der Gäste nicht kontrollieren, verlor ihn und der Stürmer der Gäste bedankte sich mit dem Ausgleich zum 3:3.


Wie oben schon erwähnt, war es unterm Strich ein gerechtes Unentschieden, für die FTS aber, die mitten im Abstiegskampf steht, waren es heute eindeutig zwei verschenkte, weil mit mehr Cleverneß mögliche Punkte gewesen.


Foto: Stefan Hornung